Elektrodentypen im Überblick
Gleiche Aufgabe, sehr unterschiedliche Lösungen: Welche Bauarten es gibt, worin sie sich unterscheiden und welche zu welchem Einsatz passt.
Alle klassischen pH-Elektroden arbeiten nach demselben Prinzip – und unterscheiden sich trotzdem erheblich. Bauform, Elektrolyt, Diaphragma und Membranglas entscheiden darüber, ob eine Elektrode jahrelang im Aquarium durchhält oder im Labor auf die zweite Nachkommastelle genau misst. Hier finden Sie alle gängigen Bauarten im Überblick.
Glaselektrode
Der Klassiker: die Messelektrode mit Glasmembran. Hier erfahren Sie, was das Membranglas leistet und welche Formen es gibt.
Mehr erfahren →Einstabmesskette
Mess- und Bezugselektrode in einem Schaft – die Bauform, die heute fast überall im Einsatz ist.
Mehr erfahren →Gel-Elektrode
Wartungsfrei und robust: Der Elektrolyt ist als Gel gebunden. Erste Wahl für Aquaristik, Pool und Dauereinsatz.
Mehr erfahren →Flüssigelektrolyt-Elektrode
Nachfüllbar, schnell und präzise – verlangt dafür etwas Pflege. Der Standard im Labor.
Mehr erfahren →ISFET-Elektrode
pH-Messung ohne Glas: Halbleitertechnik für Lebensmittel, raue Umgebungen und überall, wo Glasbruch tabu ist.
Mehr erfahren →Schnellvergleich
Die drei in der Praxis wichtigsten Varianten im direkten Vergleich:
| Eigenschaft | Gel-Elektrode | Flüssigelektrolyt | ISFET |
|---|---|---|---|
| Wartung | praktisch keine | Elektrolyt nachfüllen | gering |
| Ansprechzeit | mittel | schnell | sehr schnell |
| Genauigkeit | gut | sehr gut | gut |
| Bruchrisiko | Glasmembran | Glasmembran | kein Glas |
| Trockene Lagerung | nein | nein | möglich |
| Preis | günstig | mittel | höher |
| Typischer Einsatz | Aquarium, Pool, Dauerbetrieb | Labor, Analytik | Lebensmittel, mobile Messung |
Sie wissen noch nicht, welche Variante zu Ihrem Einsatz passt? Die Kaufberatung führt Sie in wenigen Fragen zur Empfehlung.
Das Diaphragma
Keramik, Schliff, Faser, Loch oder PTFE-Ring: die Bauart entscheidet über Wartung und Lebensdauer – so wählen Sie richtig.
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